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stokatek
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Loveparade Tel Aviv
Ich bin jetzt seit 24 Std. im Heiligen Land, auch Israel genannt. Kein Gedanke an das Herbstwetter im kalten Berlin. Seit 5 Stunden lasse ich mich vom Sound der Wagen durch die Menge treiben. Diese Energie, die ausgelassen feiernden Menschen steht in krassem Gegensatz zu den Horrormeldungen, die man bei uns aus den Medien kennt. So feiert die Crowd beschützt von mehr als 1500 Sicherheitskräften, die zu Wasser, Land und auf den Dächern das Treiben der Paradenteilnehmer behüten.



Die drei Mädels vor mir sind gerade im Charles-Klor-Park, dem Platz der Abschlusskundgebung, angekommen. Die letzten 50m sind sie auf einem Wagen mitgefahren und haben noch glühende Gesichter vom Tanzen an der Wagen-Reling. Sie sollten sich für nächstes Jahr als Gogos bewerben, das Outfit würde schonmal passen. Überhaupt ist die Loveparade Tel Aviv eine der sexiesten Paraden, jedenfalls was die Klamotten angeht - ist ja auch kein Wunder bei den Temperaturen! Mittlerweile sind fast alle Paradenteilnehmer um die Kugelbühne versammelt, man sieht Hunderttausende von Köpfen und doppelt so viele Arme in der Luft, als DJ Ofer Nisim die Regler aufdreht. Der Sound, der seit 12:00 Uhr die Massen begeistert, weht weiter über die Stadt und über's Meer, in dem sich jetzt schon die Sonne verdächtig niedrig spiegelt. Nach Sonnenuntergang soll die Parade zuende sein, da dann der Feiertag (Shabbat) beginnt und die Party in den Strandbars und Clubs weitergeht. Doch die Sonnenstrahlen, die den Charles-Klor-Park in golden-rotes Licht tauchen, sind noch da und ebenso die Party-People, die aus ganz Israel angereist sind. Ca. 70 Reisebusse warten auf die feiernden Liebesdiener von außerhalb.

Seit mehreren Jahren kommen eine viertel Millionen Besucher zur Loveparade Tel Aviv, womit sich die Parade zu einer der drei größten und wichtigsten Veranstaltungen Israels zählen darf. Höchstoffizieller Besuch ist daher auch anwesend: Die Minister für Tourismus und Sicherheit, sowie der Polizeichef Tel Avivs statten der VIP-Lounge einen Besuch ab und freuen sich mit den Veranstaltern über die gelungene Parade. Es wird dunkel. Wo gehst du später hin? Verabredungen werden getroffen, denn die Nacht ist noch jung und nach einer kurzen Pause stürzen wir uns wieder mitten hinein in das wilde Leben der wummernden Bässe.



Was für ein Erlebnis - die Loveparade in Israel hat wieder einmal gezeigt, dass neben Bier und Autos auch die Liebesparade einen festen Stellenwert unter den ‚Made in Germany’ Produkten hat. Wir sind garantiert auch nächstes Jahr mit von der Partie!
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Native Instruments - Virtulle Synthesizer Testbericht
Tags: techno review
14 Synthesizer, 4 Sampler und Transformer, 2 Live Maschinen und 9 Effekte auf einmal – gibt’s nicht? Gibt’s doch! Dies alles hat nämlich Reaktor Session zu bieten. Reaktor Session ist ein neues Tool aus dem Berliner Hause Native Instruments. Das Allround-Programm baut ursprünglich auf Reaktor 4 auf. Die ganze Reaktor–Serie gibt es schon seit einiger Zeit, ursprünglich konnte man mit der Serie seine eigenen Synthesizer selbst zusammenbauen. Dieses coole Feature, welches u.a. auch in Native Instruments Traktor Pro enthalten ist, kann Reaktor Session zwar nicht bieten, ist aber nicht schlimm, ja sogar eigentlich ganz gut. Denn welcher „Anfänger“ kann schon seine eigenen Geräte so zusammenbauen, dass sie dabei auch noch ordentlich klingen. Wer gleich hart ins Produzentengeschäft einsteigen will, der kann natürlich auch gleich mit Reaktor 4 anfangen. Man sollte aber unbedingt einen Blick in Rektor Session werfen. Mit Reaktor Session bekommt man ein Produkt mit Synthesizern, Sequenced Synthies, einem integrierten Sequenzer, Samplermodulen und einer Effektbox, die analoge Filter, wie Classic-Vocoder, Echos, Hall, Kompressoren und eine Flatblaster Multiband Dynamics enthält. Die Installation erweist sich als außerordentlich einfach und wird auch gut im Handbuch beschrieben.

DJ ERquipment Review


Die Produkt-Autorisierung erscheint auf den ersten Blick etwas verwirrend, ist sie aber nicht. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten sich registrieren zu lassen, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen. Soviel sei jedoch gesagt, wer einen Internet-Anschluss hat, der ist fein raus. Kommen wir nun zu den einzelnen Synthies. Wir werden hier nicht alle besprechen können, da dies den Rahmen des Testberichts sprengen würde. Der Carbon-Synthesizer ist, wie Native Instruments (NI) es selbst behauptet, eine fantastische Sound Engine mit über hundert Sounds aus fremden Welten. Wir würden es nicht wagen etwas anderes darüber zu behaupten, denn das, was NI in der Beschreibung verspricht, wird jedem schnell klar, wenn er durch die Presets stept. Der Carbon ist ein subtraktiver Synthesizer, in dem einer der bestklingendsten Digitalfilter zum Einsatz kommt, den man bisher gehört haben dürfte.

Native Instruments DJ Equipment


Die Hüllkurven sind schnell und erzeugen knackige Sounds. In der Sound Bank des Carbon dürfte für jeden etwas drin sein. Ob es nun House, Trance, Techno oder Drum `n’ Bass sein soll, ist egal. Ein weiteres Schmankerl von Reaktor Session ist das Abspielen von Midi-Files. Außerdem lassen sich zwei Sounds miteinander morphen. Hierbei werden zwei Snapshots eines Sounds ineinander übergeblendet. Dies kann in einer frei einstellbaren Zeit von 60 Sek. geschehen. Der Kaleidon ist der größte Synthesizer in der Reaktor Library. Er erzeugt von realistischen Schlagzeugklängen, Orgeln, Holzbläsern und Saxophonen außerdem House-Akkorde, Techno-Bässe und „außerirdische Atomsphären“. Der Kaleidon ist des Weiteren noch mit einer Effekt–Sektion ausgestattet, die sich sehen bzw. hören lassen kann! Sie wertet die ohnehin schon satten Sounds noch einmal ordentlich auf.

DJ Software zukunftsfähig ?


Hier werden keine Wünsche offen gelassen und dem Experimentiertrieb sind keine Grenzen gesetzt. Wem das auf den ersten Blick zu viele Parameter sind, der kann sich die nicht Benötigten erst einmal ausblenden. Dies geschieht ganz einfach mit dem A/B Knopf ganz oben rechts in der Titelleiste des Synthesizers. Der DSQ–32 ist eine virtuelle Drum-Machine mit Lauflichtprogrammierung. Jeder eingefleischte Schranzer wird hier seine Freude dran haben, denn die vorprogrammierten Pattern sind alle im harten Techno-Style erstellt und geben genug Anregung, um eigene Ideen umzusetzen. Mit wenigen Clicks kann man hier eine Menge erreichen. Auch hier bewirkt das Morphing-Parameter kleine Wunder und bereitet Es viel Spaß beim Schrauben. Ein wunderbarer Pluspunkt, den jeden MIDI - Anwender freuen dürfte, ist die MIDI - Learnfuktion. Dabei geht man ganz einfach auf das zu steuernde Element, wie zum Beispiel Oszillator - Regler, LFO, Filter - Auswahl ect., indem man beim PC per Rechtsklick die Learnfunktion auswählt und danach einfach bei seinem Masterkeyboard einen MIDI - Regler bedient, der Controler Daten ausgibt, wie zum Beispiel das Modulationsrad. Reaktor Session dürfte nicht nur für Anfänger interessant, sondern auch für erfahrene Produzenten sein. Bei aller Liebe zum Detail, Reaktor Session ist kein Kinderspielzeug, auch wenn es genauso viel Spaß macht. Eines steht für uns jedenfalls fest, bei diesem Tool droht extreme sucht Gefahr.

Fazit

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für die Fülle an Klangqualität äußerst fair, denn wo bekommt man für 250,- € schon 14 Synthesizer, vier Sampler und Transformer, zwei Live Maschinen und neun Effekte geliefert? Zu allem Übel lässt sich Reaktor auch noch ganz einfach als Plug In in Sequencer-Programme wie Cubase und Logic einbinden, wo man dann mehre MIDI- und Audiospuren bequem verwalten kann. Man spart beim Kauf von Reaktor Session auch noch die Hälfte des Kaufpreises von Reaktor 4, was die ganze Sache noch interessanter machen sollte. Native Instruments geht von einem Pentium-, Celeron- oder Athlon-Prozessor mit 700 MHz aus. Weiterhin sollte man 256 MB RAM und 300 MB freien Speicherplatz im Rechner haben. Als Betriebssysteme kann man Windows 98/ME/2000/XP benutzen. Hierbei handelt es sich jedoch nur um die Mindestanforderungen! Um jedoch richtig Spaß am Produkt zu haben, wäre ein 1.6 MHz schneller Rechner und mehr, sowie mindestens 512 MB RAM nicht schlecht...
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Korg Techno Synthesizer & Vocoder Review
Wir haben ja schon vor kurzer Zeit das Korg Kaoss Pad 2 vorgestellt. Da Korg nicht nur gute Effektgeräte, sondern auch andere gute Geräte bauen kann, nehmen wir uns nun einen Synthesizer bzw. Vocoder vor. Die Rede ist hier vom Micro Korg. Wie der Name schon sagt ist das Gerät wirklich nicht der Ries unter den Synthies. Der kleine Wunderkasten, der mit einem DSP-Chip ausgestattet ist, kommt im coolen Design vergangener Zeiten daher. Das erkennt man an dem Holz-Imitat an der Seite und den Reglern und Drehknöpfen. Die linke Seite dient zur Sound- und Styleauswahl. Das Pitch- und Modulationsrad ist ebenfalls auf dieser Hälfte zu finden. Der Micro Korg verfügt insgesamt über sieben unterschiedliche Stile. Dies sind Trance, Techno/House, Electronica, Drum ‘n’ Bass/Breaks, Hip Hop/Vintage, Retro und Special Effects/Hits.
Auf der rechten Seite befindet sich die Modulationsmatrix, also die Steuereinheit der Klangparameter. Unterhalb der Knöpfe Resonanz, EG Attack, EG Release, Tempo und Cut Off befindet sich die Parameterliste, welche nach dem Zeilen- und Spaltenprinzip in zwei Ebenen aufgeteilt ist. Die Eckparameter sind über den Edit–Select–Button und den dazugehörigen zwei Drehknöpfen in der Mitte des Gerätes anwählbar. Somit lassen sich alle Parameter, die rechts in der Modulationsmatrix aufgelistet sind, relativ übersichtig und schnell editieren. Das Gerät besitzt natürlich auch noch eine Klaviatur, welche über drei Oktaven geht. Das Einspielen von Klängen stellt sich am Anfang etwas mühselig dar. Mit der Zeit kommt man damit aber klar.

Kommen wir nun zum wichtigsten Teil eines Klangerzeugers: den Sounds. Obwohl der Micro Korg nur vier Stimmen hat, erzeugt er Klänge von zart bis hart, die sich in den Clubs wohl sehr zuhause fühlen dürften. Beim Durchhören der einzelnen Bänke kommt einem der eine oder andere Sound sehr bekannt vor. So manches Stück wurde mit ihnen produziert.
Dem kleinen Kasten hätten wir gar nicht zugetraut, dass die Klänge im gesamten Frequenzbereich wunderbar klingen. Von druckvollen Bässen, über sanfte Mitten bis hin zu glasklaren Höhen überzeugt der Micro Korg auf ganzer Linie. Die Presetklänge überzeugen nämlich bereits, so dass gar nicht mehr an großartig an den Parametern verändert werden muss. Ein Synthesizer macht sich aber nicht nur durch die Klänge zum guten Gerät. Die Filter sind genauso wichtig, wie die Sounds. Hier gibt’s auch nichts zu meckern. Sie klingen gut. Es gibt einen Band- und Hochpassfilter sowie zwei Tiefpassfilter.
Das Gerät bietet neben den üblichen Wellenformen Sägezahn, Rechteck, Dreieck, Sinus und Noise auch noch eine spezielle Voice–Wellenform. Während der erste Oszillator über alle Wellenformen verfügt, besitzt Oszillator 2 nur Sägezahn, Rechteck und Triangle, kann dafür aber zu dem ersten Oszillator synchronisiert werden.
Der Arpeggiator, der gebrochene Akkorde in seine einzelnen Töne zerlegt und diese nacheinander auf- oder abwärts spielt, ist über acht LEDs steuerbar. Simpler kann man einen Arpeggiator nicht steuern. Will man die Spielweise ändern, drückt man einfach auf die Knöpfe und schon verändert sich Spielweise.
Der Micro Korg ist aber nicht nur Synthesizer, sondern gleichzeitig auch noch Effektgerät. Man kann nämlich ein externes Audiosignal, beispielsweise von einem Sampler kommend, durch die Effektbank des Micro Korg schicken. Wem das an Vielfalt noch nicht reicht, dem setzt Korg noch eins obendrauf: Als besonders abgefahrene Möglichkeit hat der Hersteller nämlich noch einen Vocoder mit eingebaut. Man kann diesen natürlich ganz klassisch nutzten. Mit dem mitgelieferten Mikrofon, das Signale ruhig etwas lauter hätte weitergeben können, kann man sogar die Musik mit seiner Stimme steuern. Hat man zum Beispiel eine Melodie im Kopf, kann man die erzeugte Musik über seine Stimme steuern. Wem übrigens das mitgelieferte Mikro nicht gefällt, der hat die Möglichkeit noch ein anderes über Klinke anzuschließen.

Abschließend können wir sagen, dass Korg hier einen wahren Wunderkasten auf die Beine gestellt hat. Steht man am Anfang einer großen Produzentenkarriere und will erst einmal kleine Brötchen backen, sollte man sich das Gerät auf jeden Fall etwas näher anschauen. Für gerade einmal 670,- € bekommt man eine Menge geboten. Es ist leicht zu bedienen und verfügt zudem noch über eine gut verständliche deutsche Bedienungsanleitung. Dass das Gerät nur vier Stimmen hat und anderen Geräten in Sachen Polyphonie hinterher hinkt, ist angesichts des Preises voll zu verkraften. Wer mehr Stimmen haben will, der muss halt tiefer in die Tasche greifen...
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